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17.09.2007 | Originallayout
17.09.2007

Homo-Gruppen kritisieren Hass-Rapper

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Ja Rule alias Jeffrey Atkins

Los Angeles (queer.de) - Der US-Rapper Ja Rule (bürgerlich: Jeffrey Atkins) ist wegen homophober Äußerungen in die Kritik geraten. Der 31-Jährige hatte in einem Interview mit dem Magazin "Complex" gesagt, dass Homosexualität Amerika schade: "Lass uns über all diese Scheiß-Sendungen auf MTV reden, die für Homosexualität werben. Meine Kinder dürfen diesen Dreck nicht sehen", erklärte Atkins. "Da gibt es Dating-Shows, die zwei Typen oder zwei Mädchen im Nachmittagsprogramm zeigen. Lass uns über diese Scheiße reden. Wenn das nicht Amerika versaut, dann weiß ich nicht."

Die schwul-lesbische Vereinigung gegen Diffamierung (GLAAD) kritisierte daraufhin den Künstler scharf: "Kein intelligenter Mensch kann sich vorstellen, dass Kinder mehr Schaden von den genannten Fernsehsendungen davontragen könnten als von den Anstößigkeiten und den Vorurteilen, die aus Ja Rules Mundwerk kommen", erklärte die Organisation. Sie forderte die Medien auf, dem Sänger in Zukunft keine Plattform mehr zu bieten.

Ja Rule hat mit kontroversen Liedern wie "Fuck you" und "Niggas and Bitches" für Aufsehen gesorgt. Außerdem spielte er in Filmen wie "Scary Movie 3" und "The Fast and the Furious" mit, die auch in Deutschland Kassenknüller waren. Der Sänger wurde unter anderem für einen Grammy nominiert und gewann den Preis der größten schwarzen US-Bürgerrechtsorganisation NAACP. (dk)


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